Philosophie

 

 

 

 

 

 

Im breit gefächerten Angebot schulmedizinischer und komplementärer Heilmethoden ist der Begriff eines ganzheitlichen Behandlungsansatzes ein fast schon inflationär genutzter Ausdruck.

Im Zusammenhang mit der Osteopathie ist diese Ganzheitlichkeit jedoch kein modisches Accessoire, sondern bildet seit mehr als 100 Jahren den Grundpfeiler aller osteopathischen Denkmodelle und Behandlungstechniken.

Der Körper als Dreieinigkeit, als untrennbare Einheit aus Körper, Geist und Seele gespiegelt in den drei embryologischen Grundgewebearten Mesoderm, Endoderm und Ektoderm findet sich wieder auf Ebene der 3 Hauptpfeiler des osteopathischen Behandlungkonzepts: Visceraler-, Craniosakraler-, und muskuloskelettaler Osteopathie. Vor diesem Hintergrund verbinden sich im historischen Kontext ehemals religiös geprägte Denkweisen mit anatomisch, physiologischen Tatsachen zu einer modernen hochaktuellen Behandlungsform, welche bei einer Vielzahl von Beschwerden Linderung bewirken kann. Im Zeitalter der hochspezialisierten Pharma- und Gerätemedizin stellt die Osteopathie einen Gegenpol in Form einer umfassenden Behandlung mit manuellen Mitteln dar, die den Patienten in den Mittelpunkt stellt. Ergänzend und/oder alternativ zum schulmedizinischen Spektrum werden dabei
Probleme auf verschiedensten funktionellen Ebenen analysiert, miteinander verknüpft und behandelt.

Die Kunst des Osteopathen besteht darin Gesundheit zu finden, Krankheit finden kann jeder.